Warum schreiben wir das eigentlich alles?

Nicht für Werbung. Nicht für Reichweite. Sondern weil es echt ist.

Vielleicht fragt sich der eine oder andere inzwischen:

Warum nehmen die sich eigentlich die Zeit, solche Beiträge zu schreiben?

Ganz ehrlich?

Nicht, weil irgendein Marketingplan sagt, dass wir regelmäßig „Content“ veröffentlichen müssen.

Nicht, weil wir Influencer werden möchten oder irgendeiner Content-Strategie hinterherlaufen und euch mit lustigen Erfahrungsberichten füttern wollen.

Und auch nicht, weil wir uns auf LinkedIn als die nächsten Super-CEOs darstellen oder euch auf allen Social-Media-Kanälen nerven wollen.

Wir schreiben, weil wir unsere Erfahrungen teilen möchten.

Offen, ehrlich und klar.

Ob diese Erfahrungen gut waren oder nicht, wir stehen dazu.

Auf LinkedIn oder anderen Plattformen läuft scheinbar immer alles bestens

Wenn man durch LinkedIn scrollt, könnte man manchmal meinen:

Jeder Umsatz wächst, jedes Projekt ist ein voller Erfolg und vor der Tür steht mindestens ein Porsche oder eine große Limousine.

Falls es wirklich überall so läuft: unsere ehrliche Gratulation.

Bei uns läuft auch vieles gut. Darauf sind wir stolz.

Aber eben nicht immer alles.

Manchmal müssen auch wir dastehen und sagen:

„Oh Gott im Himmel, das war richtig kacke.“

Wo gearbeitet wird, fallen Späne.

Es passieren Fehler. Man schätzt eine Situation falsch ein, trifft eine Entscheidung, die sich später als falsch herausstellt, oder merkt erst auf der Baustelle, dass etwas nicht so funktioniert wie gedacht.

Dann gibt es zwei Möglichkeiten.

Man kann sich verstecken, eine Ausrede suchen oder den Fehler bei jemand anderem abladen.

Oder man stellt sich hin und sagt:

„Ja. Das war unser Bock. Den nehmen wir auf unsere Kappe.“

Wir entscheiden uns für die zweite Möglichkeit.

Nicht, weil es immer angenehm ist.

Sondern weil wir gelernt haben, für unsere Entscheidungen einzustehen und auch einmal den Kopf hinzuhalten.

Schreiben hilft uns, alles zu verarbeiten

Andere gehen in ihren Fitnessbunker, machen ein Workout oder kotzen sich auf dem Fahrrad die Lunge aus.

Leider ist das bei uns zeitlich gerade nicht mehr drin.

Wir setzen uns hin und schreiben.

Für uns ist das tatsächlich manchmal eine Art Therapie.

Wir verarbeiten damit, was passiert ist. Wir sprechen über die Situation, sammeln die verschiedenen Erfahrungen im Team und versuchen anschließend, das Ganze, wie man so schön sagt, zu Papier zu bringen.

Dadurch wird aus einem schwierigen Erlebnis nicht nur Ärger, den man mit in den nächsten Tag nimmt.

Man schaut noch einmal hin:

Was ist eigentlich passiert?

Warum ist es passiert?

Was können wir daraus lernen?

Was war unser Anteil?

Was haben die anderen Beteiligten erlebt?

Was hätten wir anders machen können?

Und was nehmen wir daraus für das nächste Projekt mit?

Beim Schreiben müssen wir unsere Gedanken sortieren. Man kann nicht einfach sagen: „Der andere war schuld“, und damit ist die Sache erledigt.

Wir versuchen nicht zuerst, einen Schuldigen zu suchen.

Zu einem Streit oder einem Missverständnis gehören meistens zwei Seiten.

Unsere Themen entstehen nicht aus einem Content-Plan

Unsere Beiträge entstehen aus dem Alltag.

In unseren Teamgesprächen fragen wir:

„Hey, was habt ihr diese Woche erlebt?“

„Gab es etwas, worüber wir schreiben sollten?“

„Welche Erfahrung könnte auch anderen helfen?“

„Über welches Thema wollt ihr sprechen?“

Fast wie in einer kleinen Redaktion.

Denn was sollen wir allein aus einer einzigen Perspektive schreiben?

HOFMANN funktioniert nur, wenn wir von A bis Z zusammenarbeiten. Deshalb entstehen diese Beiträge nicht nur aus den Gedanken von uns im Büro.

Auch die Erfahrungen unserer Monteure sowie die Rückmeldungen aus den Projekten und von den Projektleitern gehören dazu.

Wir besprechen gemeinsam, ob etwas wirklich so passiert ist oder zumindest genau in diese Richtung ging.

Unsere Beiträge sind dabei keine 1:1-Geschichte und auch keine Buchverfilmung.

Wir schreiben kein Protokoll darüber, wer an welchem Tag um welche Uhrzeit welchen Satz gesagt hat.

Wir nehmen eine echte Erfahrung, sprechen über ihren Kern und machen daraus einen Beitrag.

Der Kern ist echt.

Die Namen bleiben draußen.

Es geht nicht darum, jemanden bloßzustellen. Es geht um Erfahrungen.

Wir nennen keine Firmen und keine Personen.

Bei uns gibt es Firma XY, Person XY, einen Auftraggeber, einen Monteur oder einfach den Satz:

„Unsere Erfahrungen haben gezeigt …“

Wir möchten niemanden öffentlich vorführen.

Es geht uns nicht darum, einen Schuldigen zu präsentieren und anschließend mit dem Finger auf ihn zu zeigen.

Wir fassen uns lieber auch an die eigene Nase.

Ein Mensch kann einen schlechten Tag haben. Vielleicht war Frust im Spiel. Vielleicht wurde etwas falsch verstanden. Vielleicht sieht man sich später noch einmal und spricht unter ganz anderen Voraussetzungen miteinander.

Man sieht sich im Leben meistens zweimal.

Deshalb schreiben wir niemanden vorschnell ab. Jeder verdient eine zweite Chance.

Das bedeutet allerdings nicht, dass wir uns alles gefallen lassen.

Wer uns fachlich, konstruktiv und respektvoll Feedback gibt, ist herzlich willkommen, auch wenn er unsere Meinung überhaupt nicht teilt.

Klare Worte sind für uns kein Problem.

Respektlosigkeit ist etwas anderes.

Wir möchten niemanden belehren

Unsere Beiträge sollen keine Anleitung sein, wie alle anderen zu arbeiten haben.

Wir wollen niemandem erklären:

„Wir wissen es besser und nur unser Weg ist richtig.“

Wir sagen vielmehr:

„Das ist unsere Erfahrung. So haben wir es erlebt. Das haben wir daraus gelernt.“

Vielleicht können wir jemanden davor schützen, denselben Fehler zu machen.

Vielleicht liest jemand den Beitrag und denkt:

„Aha. Ich stehe mit diesem Problem also nicht allein da.“

Vielleicht geht ein anderer Unternehmer denselben Weg wie wir, sieht dabei aber Details, die wir bisher übersehen haben.

Genau deshalb ist der Austausch wichtig.

Nicht, weil einer alles weiß.

Sondern weil jeder etwas anderes erlebt und daraus etwas mitbringen kann.

Es muss auch niemand lesen

Reichweite ist für uns nicht der Maßstab.

Ob ein Beitrag nur bis zur Haustür kommt oder es über die Straße schafft, entscheidet nicht darüber, ob er für uns wertvoll war.

Es muss niemand unsere Beiträge lesen.

Es muss auch niemand auf „Gefällt mir“ drücken.

Wir wissen, dass unsere klare, direkte und offene Art nicht allen gefällt. Selbst eine nette Direktheit kommt nicht immer gut an.

Das ist in Ordnung.

Wir schreiben nicht, um es allen recht zu machen.

Wenn wir jeden Satz so lange glätten, bis sich niemand mehr daran stören kann, erkennt am Ende auch niemand mehr, wer dahintersteht.

Wir möchten lieber ehrlich sagen, was wir denken. Anständig, respektvoll und ohne jemanden bloßzustellen.

Wer unsere Sicht anders beurteilt, darf das sagen.

Vielleicht lernen wir etwas daraus.

Vielleicht bleiben wir trotzdem unterschiedlicher Meinung.

Auch das gehört dazu.

Gerade heute möchten wir wieder persönlich hinstehen

Wir leben in einer Zeit, in der man sich leicht verstecken kann.

Hinter einem Profil.

Hinter einer Firma.

Hinter einem anonymen Kommentar.

Hinter einem perfekten Beitrag, bei dem niemand mehr weiß, was daran tatsächlich echt ist, wer ihn geschrieben hat und ob die Geschichte überhaupt passiert ist.

Gerade deshalb möchten wir wieder persönlich hinstehen.

Nicht als Influencer.

Nicht als perfekte Unternehmer.

Und nicht als Super-CEOs auf LinkedIn.

Sondern als HOFMANN.

Bei uns passieren Fehler.

Bei uns läuft aber auch sehr vieles gut.

Wir sprechen über beides.

Denn wir möchten unsere Erfahrungen offen, ehrlich und klar teilen, unabhängig davon, ob sie gut oder schlecht waren.

Wir stehen dazu.

Wir sind wir. Und HOFMANN ist HOFMANN.

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