
Wir sind HOFMANN-PROJEKT
Über eine Bieridee, zwei unterschiedliche Stärken und den Mut, etwas Eigenes aufzubauen
Heute schreiben wir einmal nicht über Preise, Zahlungsziele, Leistungen oder Abläufe.
Heute geht es um uns.
Um die beiden Menschen hinter HOFMANN-PROJEKT. Darum, wie alles angefangen hat und warum wir irgendwann gesagt haben:
Komm, wir machen das jetzt einfach gemeinsam.
Wir sind Roger und Zuzana Hofmann.
Als Ehepaar und Eltern bauen wir seit Kurzem auch gemeinsam unser eigenes Unternehmen auf.
HOFMANN-PROJEKT ist noch ein junges Unternehmen. Wir selbst sind in dieser Arbeit aber nicht neu.
Roger bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung aus verschiedenen Betrieben und Projekten mit. Zuzana begleitet ebenfalls seit mehreren Jahren Projekte, organisiert im Hintergrund, kümmert sich um die Administration und arbeitet mit den Menschen, ohne die kein Projekt funktionieren würde.
Wir haben beide schon vor HOFMANN-PROJEKT gemerkt, dass uns genau diese Arbeit Freude macht.
Projekte entstehen sehen. Mit Kunden sprechen. Menschen zusammenbringen. Organisieren, koordinieren, Probleme lösen und manchmal auch Ordnung in ein kleines Chaos bringen.
Das ist unsere Welt.
Angefangen hat alles mit einem kühlen Erfrischungsgetränk
Die Idee zu HOFMANN-PROJEKT entstand nicht in einem Besprechungsraum.
Es gab keine Präsentation, keinen fertigen Businessplan und weit und breit kein Flipchart.
Dafür gab es einen gemütlichen Sommerabend und ein kühles alkoholisches Erfrischungsgetränk. ;-)
Irgendwann sahen wir uns an und sagten sinngemäß:
„Du bist verdammt gut in deinem Bereich und ich in meinem. Warum machen wir das eigentlich nicht gemeinsam? Das würde doch perfekt zusammenpassen.“
Eine klassische Bieridee also.
Wir sprachen darüber, hatten plötzlich unzählige Einfälle und malten uns aus, was daraus entstehen könnte.
Am nächsten Tag war das Thema erst einmal wieder vom Tisch.
Zumindest dachten wir das.
Nur wenige Tage später kam einer von uns wieder damit an:
„Du … wegen unserer Idee neulich.“
Und damit ging es richtig los.
Wir saßen wieder zusammen, schrieben Gedanken auf und machten unser erstes richtiges Brainstorming. Wir suchten nach Firmennamen, prüften freie Internetadressen und überlegten, wie unser Unternehmen aussehen könnte.
Aus der Bieridee wurde plötzlich etwas, das erstaunlich sinnvoll klang.
Irgendwann stellten wir fest:
Wir reden nicht mehr darüber, ob wir es machen. Wir reden bereits darüber, wie wir es machen.
Damit war die Entscheidung eigentlich gefallen.
Warum wir überhaupt etwas Eigenes wollten
Wir haben beide in unterschiedlichen Unternehmen gearbeitet und dabei vieles erlebt.
Gute Projekte. Schwierige Projekte. Menschen, von denen wir viel lernen konnten. Situationen, die uns gezeigt haben, wie wichtig klare Entscheidungen und ehrliche Kommunikation sind.
Wir möchten über frühere Unternehmen nicht schlecht sprechen. Das wäre weder fair noch notwendig.
Wir haben viel gelernt und nehmen diese Erfahrungen mit.
Gleichzeitig merkten wir aber, dass wir eigene Vorstellungen davon haben, wie wir arbeiten möchten. Diese Vorstellungen konnten wir nicht immer so umsetzen, wie wir es für richtig hielten.
Also fragten wir uns:
Was hat gut funktioniert? Was möchten wir unbedingt mitnehmen? Was würden wir anders machen? Und warum probieren wir es nicht einfach selbst?
Nicht, weil wir glauben, bereits alles zu wissen.
Ganz im Gegenteil.
Wir wissen, dass wir Fehler machen werden. Wir wissen, dass nicht jedes Projekt problemlos läuft und dass nicht jede Entscheidung sofort richtig sein muss.
Aber es sind unsere Entscheidungen. Und damit übernehmen wir auch die Verantwortung dafür.
Wir wollten unsere Erfahrungen zusammenbringen, unsere eigenen Erfahrungen machen und dabei nie aufhören, dazuzulernen.
Weshalb unser eigener Name daraufsteht
Während unseres Brainstormings überlegten wir lange, wie das Unternehmen heißen sollte.
Ein Fantasiename? Eine Abkürzung? Irgendetwas, das modern klingt?
Am Ende kamen wir immer wieder zu derselben Frage:
Wenn wir wirklich hinter diesem Unternehmen stehen wollen – warum geben wir ihm dann nicht unseren Namen?
So wurde aus unserer Idee HOFMANN-PROJEKT.
HOFMANN ist unser Familienname. Er steht auf unseren Verträgen, unserer Website und unseren Unterlagen.
Damit ist der Name für uns persönlich.
Wir können uns nicht hinter irgendeiner erfundenen Marke verstecken. Wo HOFMANN draufsteht, stehen auch wir dahinter – mit unseren Entscheidungen, unseren Fehlern, unseren Erfahrungen und unserer Verantwortung.
PROJEKT kam dazu, weil sich unsere Arbeit nicht auf ein einziges Gewerk reduzieren lässt. Jedes Projekt ist anders. Andere Aufgaben, andere Menschen, andere Voraussetzungen und manchmal auch ganz andere Herausforderungen als ursprünglich gedacht.
Der Name sollte deshalb offen bleiben und trotzdem zu uns passen.
Heute können wir sagen:
Ja, genau so sollte er heißen.
Wir sind verschieden – zum Glück
Wir sind uns in vielen Dingen ähnlich.
Aber wir sind ganz sicher nicht gleich.
Und das ist gut so.
Roger ist stark in der Organisation und Koordination. Er spricht mit den Auftraggebern, betrachtet Projekte aus seiner langjährigen Erfahrung und sucht bei Problemen nicht lange nach Ausreden, sondern nach einer Lösung.
Er ist klar, zielstrebig, ehrlich und fair.
Und meistens behält er auch dann seinen Humor, wenn es gerade eigentlich nichts zu lachen gibt.
Zuzana arbeitet besonders stark im zwischenmenschlichen Bereich. Sie kommuniziert mit den Teams, kümmert sich um Recruiting, Administration und die sozialen Medien und behält viele Dinge im Blick, die im Hintergrund gleichzeitig passieren.
Sie ist eher der ruhige Pol von uns. Offen, freundlich, ehrlich und fair – aber trotzdem klar, wenn etwas angesprochen werden muss.
Wir ergänzen uns.
Was einer vielleicht übersieht, fällt dem anderen auf. Wo einer schnell nach vorne geht, bringt der andere noch einmal Ruhe hinein. Einer betrachtet zuerst die praktische Seite, der andere vielleicht stärker die Menschen dahinter.
Natürlich sind wir nicht immer sofort einer Meinung.
Wir diskutieren auch.
Aber wir hören einander zu und suchen so lange nach einer Lösung, bis wir beide dahinterstehen können.
Manchmal hat Roger recht.
Manchmal Zuzana.
Und manchmal merken wir erst später, dass vermutlich beide ein bisschen recht hatten.
Ein Problem ist für uns nicht das Ende
Durch unsere bisherigen Erfahrungen haben wir gelernt, wie wichtig ehrliches Feedback ist.
Wir möchten nicht nur hören, dass alles gut läuft. Wir wollen auch wissen, wenn etwas nicht funktioniert.
Denn unsere persönliche Einstellung ist:
Wo ein Problem entsteht, gibt es auch eine Lösung.
Vielleicht nicht immer sofort. Vielleicht nicht immer die Lösung, die sich eine Seite zuerst vorgestellt hat. Aber meistens findet sich ein sinnvoller nächster Schritt, wenn alle Beteiligten ehrlich miteinander sprechen.
Wenn es in einem Projekt Schwierigkeiten gibt, möchten wir deshalb nicht zuerst einen Schuldigen suchen.
Wir setzen uns zusammen, hören zu und betrachten die Situation aus mehreren Blickwinkeln: aus Sicht des Auftraggebers, aus Sicht des Teams auf der Baustelle und aus unserer Sicht im Büro.
Jede Seite weiß etwas, das die andere vielleicht noch nicht weiß.
Genau deshalb sind Austausch und Rückmeldungen so wichtig.
Wir möchten keine Unternehmenskultur, in der einer redet und alle anderen nur ausführen. Wir möchten, dass Erfahrungen geteilt, Probleme angesprochen und Lösungen gemeinsam gefunden werden.
Das ist nicht immer der einfachste Weg.
Aber es ist unserer.
Geschäft ist Geschäft – und zu Hause sind wir Familie
Weil wir nicht nur Geschäftspartner, sondern auch ein Ehepaar und Eltern sind, mussten wir schon am Anfang eine klare Regel festlegen:
Die tägliche Arbeit gehört nicht dauerhaft an den Familientisch.
Zu Hause sprechen wir nur dann über HOFMANN-PROJEKT, wenn es einen wichtigen Grund gibt. Dann tauschen wir uns kurz aus, klären das Notwendige und gehen anschließend wieder zurück in unseren Familienalltag.
Natürlich funktioniert das nicht jeden Tag perfekt.
Ein eigenes Unternehmen lässt sich im Kopf nicht einfach per Knopfdruck ausschalten. Manchmal fällt einem abends doch noch etwas ein. Manchmal kommt eine Nachricht genau dann, wenn man eigentlich Feierabend hat.
Trotzdem brauchen wir diese Grenze.
Denn wenn wir rund um die Uhr nur noch über das Unternehmen sprechen würden, wären wir irgendwann vielleicht noch Geschäftspartner – aber kein Ehepaar und keine Familie mehr.
Damit es funktioniert, brauchen wir klare Aufgaben, klare Absprachen und Vertrauen.
Jeder von uns weiß, für welche Bereiche er verantwortlich ist. Und jeder weiß auch, wann wir den anderen brauchen.
Was wir mit HOFMANN-PROJEKT leben möchten
Wir haben HOFMANN-PROJEKT nicht gegründet, um möglichst schnell möglichst groß zu werden.
Wir möchten unsere Erfahrungen teilen, unsere Leidenschaft leben und Projekte so begleiten, wie wir es selbst für richtig halten.
Fachlich und professionell – aber immer auch menschlich.
Unsere Auftraggeber sollen wissen, dass wir ihre Projekte ernst nehmen und zu unseren Zusagen stehen.
Die selbstständigen Fachkräfte und Partner, die mit uns arbeiten, sollen spüren, dass ihre Leistung gesehen und respektiert wird.
Wir möchten klar sprechen, ehrlich bleiben und auch dann fair miteinander umgehen, wenn eine Situation schwierig wird.
Fair zu sein bedeutet für uns nicht, zu allem Ja zu sagen.
Es bedeutet auch nicht, dass jede Entscheidung allen gefallen wird.
Fairness bedeutet für uns, offen zu erklären, warum eine Entscheidung getroffen wurde, zuzuhören und die andere Seite ernst zu nehmen.
Es geht um Projekte, Verträge, Termine und Verantwortung.
Aber hinter all diesen Dingen stehen immer Menschen.
Das möchten wir nie vergessen.
Aus einer Bieridee wurde unser Unternehmen
Wenn wir heute zurückblicken, müssen wir manchmal selbst darüber schmunzeln.
Was mit einem kühlen alkoholischen Erfrischungsgetränk und einem Satz wie „Warum machen wir das nicht einfach zusammen?“ begann, ist heute ein echtes Unternehmen.
Die ersten Teams sind im Einsatz. Auftraggeber schenken uns ihr Vertrauen. Selbstständige Fachkräfte entscheiden sich dafür, gemeinsam mit uns Projekte umzusetzen.
Darauf sind wir stolz.
Nicht, weil schon alles fertig wäre.
Nicht, weil immer alles problemlos funktioniert.
Sondern weil wir diesen Schritt gemeinsam gewagt haben. Weil wir uns ergänzen. Weil wir schwierige Situationen zusammen bewältigen und aus unseren Erfahrungen lernen.
HOFMANN-PROJEKT ist für uns deshalb mehr als ein Firmenname.
Es ist unsere gemeinsame Entscheidung, etwas Eigenes aufzubauen und persönlich dafür einzustehen.
Mit Erfahrung.
Mit Leidenschaft.
Mit Humor.
Und ganz sicher auch mit einigen weiteren Ideen, die wahrscheinlich wieder an irgendeinem gemütlichen Abend entstehen werden. ;-)
Wir sind HOFMANN-PROJEKT. Und unsere Geschichte hat gerade erst begonnen.
